Hochbeet bepflanzen: So gehts!

Bei der richtigen Bepflanzung eines Hochbeets geht es vor allem darum, die richtigen Sorten und den geeigneten Zeitpunkt für die Aussaat zu finden. Die passende Vorgehensweise hängt dabei davon ab, was im Hochbeet wachsen soll. Gemüse, Kräuter oder Blumen? Hier erfahren Sie, worauf Sie jeweils achten müssen.

Unser Hochbeet

Lassen Sie uns an dieser Stelle stolz unser Hochbeet vorstellen. Mit unserer Sonderanfertigung aus Kärnten, erzeugt aus hochwertigem Stahl ernten & pflanzen Sie aufgrund der perfekten Wärmeisolierung und der passenden Abdeckug 10 Monate im Jahr. Und das Jahrelang!

Hochbeet Set „Frühbeet“

1.110,001.710,00

  • Basis
  • Abdeckung
  • Gurken-Rankhilfe
  • Wühlmausgitter
  • Schneckenschutz
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Hochbeet Set „Basis“

766,001.106,00

  • Basis
  • Mausgitter
  • Schneckenschutz
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Hochbeet Set „Messe“

1.406,002.006,00

  • Basis
  • Abdeckung
  • Sprühbewässerung
  • Gurken-Rankhilfe (3x)
  • Wühlmausgitter
  • Schneckenschutz
  • Insektenschutznetz
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Ihr persönliches Hochbeet

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Womit kann ein Hochbeet bepflanzt werden?

Wenn Sie ein Hochbeet anlegen, ist die Frage entscheidend, was darin angepflanzt werden soll. Je nach Bepflanzung gibt es ein paar wenige Dinge zu beachten. Welche das sind, erfahren Sie in unserer Anleitung.

  • Am häufigsten werden Hochbeete dazu eingesetzt, um selbst frisches Gemüse aus dem eigenen Garten ernten zu können. Neben dieser Verwendung als Gemüse-Hochbeet kann es auch mit Kräutern bepflanzt werden und als Kräuterbeet dienen. Aber auch Blumen lassen sich im Hochbeet anpflanzen und so ein dekoratives Blumenbeet für den Garten schaffen.
  • Gemüse, Kräuter und Blumen haben unterschiedliche Ansprüche an den Boden. In jedem Fall ist es wichtig, dass Sie das Hochbeet richtig befüllen, um die für Hochbeete typische hohe Nährstoffkonzentration sicherzustellen. Durch die natürlichen Verrottungsprozesse im Inneren werden große Mengen an Nährstoffen frei. Für optimales Gedeihen der Pflanzen sollten diese hinsichtlich des Nährstoffbedarfs ausgewählt werden:
  • Im ersten Jahr nach der Neubefüllung sollte das Hochbeet nur mit sogenannten “Starkzehrern” bepflanzt werden. Starkzehrer sind Pflanzen, die einen hohen Bedarf an Nährstoffen haben – also stark am Boden zehren. Zu den Starkzehrer-Gemüsesorten zählen unter anderem Zucchini, Lauch, Gurken. Bei den Blumen sind beispielsweise Sonnenblumen und Geranien starkzehrend.
  • Nach dem ersten oder zweiten Jahr wird das Hochbeet am besten mit “Mittelzehrern” oder “Schwachzehrern” bepflanzt. Mittelzehrende Gemüsearten sind etwa Zwiebeln, Spinat oder Radieschen. Zu den Schwachzehrern zählen Bohnen, Erbsen und viele Salatsorten. Bei Blumen eignen sich beispielsweise Dahlien, Petunien, Begonien oder Stiefmütterchen. Mehr dazu lesen Sie weiter unten.

Die Fruchtfolge beachten

Da sich der Boden im Hochbeet von Jahr zu Jahr verändert, ist es ratsam, die Fruchtfolge zu beachten: Der Nährstoffgehalt der Erde des Hochbeets ist zwar höher, als in ebenerdigen Beeten, aber natürlich entziehen die Pflanzen dem Substrat mit der Zeit auch Nährstoffe. Manches Gemüse verträgt sich nicht mit zu hohem Nährstoffangebot. Pflanzen lassen sich diesbezüglich in 3 Typen unterteilen: Starkzehrer, Mittelzehrer und Schwachzehrer.

Zu den Starkzehrern zählen

Kohl Karfiol (Blumenkohl) Chinakohl
Kopfkohl Kohlsprossen Rotkraut
Weißkraut Lauch Kartoffeln
Tomaten Gurken Mais
Zuckermais Kürbisse Sellerie
Tomaten Karotten Rote Rübe
Zucchini

 

Zu den Mittelzehrern zählen

Melanzani Spinat Sellerie
Radieschen Rettich Porree
Knoblauch Fenchel Kopfsalat
Mangold Schwarzwurzeln Kohlrabi
Paprika Melone Kürbis
Gurken Endivie Zwiebeln

 

Zu den Schwachzehrern fehlen

Bohnen Erbsen Feldsalat
Radieschen Gartenkresse andere einjährige Kräuter

 

Methoden der Bepflanzung

Die richtige Bepflanzung des Hochbeets ist notwendig, damit die Pflanzen sich darin stark entwickeln können und kräftig genug sind, um während der Blütezeit die Früchte ausbilden und tragen zu können. In die oberste Erdschicht des Hochbeets werden entweder die Pflanzensamen direkt eingepflanzt oder bereits vorgezogene Pflanzen. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile.

  • Weniger Zeitaufwand. Ein klarer Vorteil bei der Bepflanzung mit vorgezogenen Pflanzen ist, dass diese Methode weniger Aufwand bedeutet und schwache Pflänzchen bereits bei der Vorzucht aussortiert werden konnten. Dafür sind vorgezogene Pflanzen teurer in der Anschaffung, als Samenpäckchen.
  • Keine Bio-Garantie. Zudem fehlt ihnen die Garantie, dass die Pflanzen auch in jungem Alter unbehandelt sind. In großen Kulturen kommen Unternehmen bei der Aufzucht von Pflanzensetzlingen kaum ohne Insektizide aus.
  • Weniger Auswahl. Bei vorgezogenen Pflanzen werden Hobby-Gärtnerinnen und -Gärtner weniger Auswahl in Sachen Sortenvielfalt vorfinden, als wenn Sie sich dafür entscheiden, aus Samen zu züchten.
  • Keine Bio-Garantie. Zudem fehlt ihnen die Garantie, dass die Pflanzen auch in jungem Alter unbehandelt sind. In großen Kulturen kommen Unternehmen bei der Aufzucht von Pflanzensetzlingen kaum ohne Insektizide aus.
  • Große Sortenauswahl. Wenn Sie die Samen selber säen und keimen lassen wollen, findet sich eine riesige Auswahl an verschiedenem Saatgut der unterschiedlichsten Gemüse- und Kräutersorten. Sie entscheiden, womit Sie Ihr Hochbeet bepflanzen.
  • Bio-Garantie. Auch wenn diese Methode einen gewissen Mehraufwand bedeutet: Sie können sicher sein, dass Ihre Pflanzen von der Aussaat an unbehandelt sind.
  • Höherer Aufwand. Aber natürlich ist das Ziehen der eigenen Gemüsepflanzen aus Samen eine Spur mehr Aufwand, da die Keimung beobachtet werden sollte und die optimalen Bedingungen für die Keimung und Anwurzelung der Pflanzen eingehalten werden sollten.
Manche Pflanzen sollten auf jeden Fall vorgezogen werden oder sie werden im Frühbeet ausgesät – im Frühbeet finden die Keimlinge wärmere Bodentemperaturen vor, als in ebenerdigen Beeten. Zu den besonders wärmebedürftigen Pflanzen zählen beispielsweise Gurken und Tomaten.

Gemüse im Hochbeet anpflanzen

Wollen Sie Ihr Hochbeet mit Gemüse bepflanzen, dann sollten Sie unbedingt darauf achten, Jahr für Jahr geeignete Mischkulturen anzulegen. Denn Mischkulturen im Hochbeet sind das Geheimnis für wuchernde Pflanzen und besonders ertragreiche Ernten. Hier finden Sie eine detaillierte Übersicht darüber, welche Pflanzen im Hochbeet zusammenpassen und sogar das gegenseitige Wachstum stärken. Auch verschiedene Kräutersorten beflügeln das Wachstum bestimmter Gemüsesorten. Generell kann man sich beim Bepflanzen des Hochbeets an folgendes Prinzip halten: Je näher die Verwandtschaft der Pflanzen ist, umso weniger sind sie für die Aufzucht in Mischkultur am Hochbeet geeignet.

Blumen im Hochbeet anpflanzen

Wollen Sie ein reines Blumenhochbeet anlegen, dann reicht es grundsätzlich, das Hochbeet mit Blumenerde aufzufüllen. Auch bei Blumen gilt es, die Unterscheidung zwischen Stark-, Mittel- und Schwachzehrern zu treffen. Also im ersten und zweiten Jahr eher solche Pflanzen einzusetzen, die einen erhöhten Nährstoffbedarf haben. Hier ein kurzer Überblick über die Einteilung nach Zehrung bei beliebten Gartenblumen.

Zu den Starkzehrern zählen

Chrysanthemen Sonnenblumen Geranien

 

Zu den Mittelzehrern zählen

Löwenmäulchen Dahlien

 

Zu den Schwachzehrern fehlen

Begonien Stiefmütterchen Petunien

 

Kräuter im Hochbeet anpflanzen

In einem Kräuterhochbeet kommt es nicht so sehr auf hohe Nährstoffkonzentration an. Manche Kräuter wachsen sogar besonders gut, wenn der Boden eher nährstoffarm ist. Thymian, Rosmarin und Salbei sind Kandidaten für Kräuter, die in nährstoffärmeren Böden gut gedeihen. Für ein reines Kräuterhochbeet ist es daher empfohlen, die oberste Erdschichte mit einem Drittel Sand zu mischen.

Kräuter lassen sich aber auch gut mit verschiedenem Gemüse kombinieren. Sie dienen nicht nur als “Lückenfüller” am Hochbeet, darüber hinaus kann die richtige Nachbarschaft im bepflanzten Hochbeet die Erträge deutlich erhöhen und Schädlinge fernhalten.

Die richtige Anordnung beim Bepflanzen

Bei der Anordnung der Pflanzen im Hochbeet können Sie ruhig nach Bauchgefühl vorgehen. Das Wachstum der Pflanzen wird davon kaum beeinflusst. Achten Sie lediglich darauf, dass hochwüchsige Pflanzen entweder in der Mitte (bei frei stehenden Hochbeeten) oder hinten angepflanzt werden. So vermeiden Sie, dass manche Pflanzen nicht mehr leicht zu erreichen sind oder ständig beschattet werden.